Pensionsversicherung – freiwillig und privat vorsorgen

Mehr und mehr Menschen schlieβen heute eine Pensionsversicherung ab, um privat vorzusorgen. Das hat mehrere Gründe – niemand weiβ, wie sicher eine staatliche Pension ist, wie hoch diese sein wird und wie sich die Situation weiter entwickelt. Schon heute empfiehlt die EU ein Pensionsalter von 70 Jahren. Dazu kommt, dass die staatliche Pension deutlich niedriger ist als das zuletzt erhaltene Gehalt, was Einbuβen im Lebensstandard mit sich bringt.
Um dies zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit einer privaten Pensionsvorsorge, die entweder die staatliche Pension ergänzt oder im Pensionsalter ein eigenständiges regelmäβiges Einkommen garantiert.

Die staatlich geförderte privaten Pensionsvorsorge ist als Fondsvariante oder als fondsgebundene Versicherung erhältlich.Bei dieser Variante ist es, genau wie bei allen anderen Vorsorgearten wichtig, sich vorher genau zu informieren, welche Kapitalgarantie gegeben wird und welche Kosten inklusive Gebühren genau anfallen. Bei einer privaten Pensionsversicherung ist es wichtig, genau zu wissen, welche monatlichen Zahlungen auch auf lange Sicht leistbar sind. Auβerdem sollte man nachprüfen, wie sich das Einstiegsalter auf zu zahlende Beiträge und Prämien auswirkt. Vorsicht geboten ist auch bei vorzeitigen Kündigungen, oft sind diese zwar möglich, die eingezahlten Prämien bekommt man allerdings im Normalfall nicht zurück.

Wer sich jedoch genau und umfassend informiert, muss auch im Pensionsalter keine Einbussen beim Lebensstandard hinnehmen.

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